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Vom Azubi zum Abteilungsleiter

Florian Feulner und Manuel Zahn haben bei HERMOS Karriere gemacht

Zwei Männer mit weißem und schwarzem Hemd stehen auf einer Erhöhung in der Fertigungshalle.

Sie kennen das Unternehmen ihr ganzes Arbeitsleben lang, haben als Azubis angefangen. Jetzt leiten Florian Feulner und Manuel Zahn zwei Abteilungen der HERMOS Schaltanlagen GmbH. „Es gibt in diesem Unternehmen viele Aufstiegsmöglichkeiten“, sagen die beiden.
Es war das Interesse an Technik, am Handwerklichen, an Schaltkreisen, technischem Zeichnen und Physik: Deshalb haben sich Florian Feulner und Manuel Zahn in den 1990er Jahren bei HERMOS in Mistelgau beworben. Es war aber auch die Nähe zur Heimat, denn der eine stammt aus Gollenbach, einem Ortsteil von Mistelgau, der andere ist in Löhlitz aufgewachsen – auch nicht weit weg vom HERMOS-Standort. Beide haben sie – ab 1992 bzw. ab 1995 – eine Ausbildung zum Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik gemacht. „Das waren noch ganz andere Zeiten“, erinnern sich die beiden.

HERMOS hatte damals gerade einmal 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein überschaubares Team: jeder kannte jeden, jeder hat jedem geholfen. Klar, dass beide nach der Zeit bei der Bundeswehr gleich wieder zur HERMOS zurückgekehrt sind. „Das war selbstverständlich für mich“, erinnert sich Florian Feulner und sein Kollege ergänzt: „Ich bin gerne zurückgekehrt, denn man kannte sich. Es waren Freundschaften über die Arbeit hinaus entstanden.“ Was dann folgte war eine Karriere mit vielen verschiedenen Stationen, mit jeder Menge Abwechslung, aber immer mit einer klaren Richtung: Aufwärts. Zunächst ging es als Geselle in die Werkstatt und auf die erste Karrierestufe als Gruppenleiter. „Damals waren wir auch viel auf Montage unterwegs“, erinnert sich Florian Feulner an Aufenthalte in Australien, in der Türkei „und so ziemlich in jeder Ecke von Deutschland“. Und sein Kollege ergänzt mit dem Stichwort England: „Man erlebt jede Menge, da bleibt vieles in Erinnerung.“ Solche Einsätze schweißen aber auch das Team zusammen.

Abteilungsleitung und Personalverantwortung

Florian Feulner wechselte von 2011 bis 2019 von der Fertigung in den Vertrieb, übernahm aber 2019 die Abteilungsleitung für die Produktion. „Da ist man näher am Produkt, näher an der Technik“, sagt er. Unter seiner Leitung arbeiten rund 150 Fachkräfte in Mistelgau, Bayreuth und Tannenwirtshaus und fertigen Schaltschränke für Anlagen in der ganzen Welt – mal für die Automobilindustrie, mal für Schiffe, oder Paketsortieranlagen. Allen ist eines gemeinsam: In jedem Schaltschrank steckt das Know How von HERMOS. Manuel Zahn leitet seit 2017 die Abteilung Vertrieb und Arbeitsvorbereitung. „Eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es auch mal um Millionenbeträge geht“, sagt er. Eine Abteilung aber auch, in der technisches Verständnis gefordert ist. Drei Viertel seines 15-köpfigen Teams kommen aus der Fertigung, haben die Produktion von der ersten Schraube an kennengelernt.

Weiterbildung mit Unterstützung

Um sich auf den Einsatz als Abteilungsleiter vorzubereiten haben Florian Feulner und Manuel Zahn an der Universität Bayreuth eine Weiterbildung gemacht zum Fertigungs- und Prozessmanager – ein Jahr lang neben der eigentlichen Arbeit, aber mit Unterstützung des Unternehmens. Außerdem stand eine Schulung unter dem Titel „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“ auf dem Programm. „Wir wurden gut auf unsere Aufgabe vorbereitet“, sagen die beiden. Jetzt sind beide stolz. Stolz auf ihre persönliche Laufbahn, stolz aber auch auf die Entwicklung des gesamten Unternehmens. „Wir haben ja beide über 25 Jahre lang engagiert und motiviert am Erfolg des gesamten Unternehmens mitgearbeitet.“ Deshalb wollen sie jetzt jungen Menschen Mut machen zu einer Karriere bei HERMOS. „Es gibt viele Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen“, erklärt Manuel Zahn, und eine Möglichkeit wäre, wie bei ihm und Florian Feulner selbst, in der Werkstatt zu starten. Die Förderung von Talenten und besonderen Fähigkeiten jedes Einzelnen werden bei HERMOS seit jeher groß geschrieben. Deshalb sind auch viele schon seit vielen Jahren im Unternehmen, haben es zur heutigen Größe und Bedeutung mit aufgebaut. „Man kennt sich und hat viele gemeinsame Erlebnisse“, sagen die beiden über den Teamgedanken bei HERMOS. Sie sind das beste Beispiel dafür, was alles möglich ist.

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