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Spezielle Führungskräfte für Gebäude
Wednesday, 14 July 2010 00:00
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Erster Abschluss im neuen Lehrgang Fachwirt für Gebäudemanagement –
Ein oberfränkisches Pilotprojekt


Mit dem neuen Lehrgang „Fachwirt für Gebäudemanagement – Facility Management“ der Handwerkskammer geht wieder einmal ein Pilotprojekt von Oberfranken aus. „Das ist ein stolzer Tag“, sagte Hauptgeschäftsführer Horst Eggert gestern im Beisein von Regierungspräsident Wilhelm Wenning im Demogebäude der HERMOS AG in Mistelgau. Das wurde, ebenso wie Räume in der Handwerkskammer, für den Lehrgang genutzt.

 

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Das Lehrgangskonzept, von der Handwerkskammer Oberfranken mit dem Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrum an der Uni Bayreuth und Werner Wittauer (Mitte, mit Urkunde) entwickelt, wurde mit dem dritten Preis des Facility Managements der Hamburger Fern-Hochschule ausgezeichnet.

 

Eingangs stellte der Hermos-Vorstand Jürgen Bär heraus, dass Unternehmen großes Interesse daran habe, alle Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten. Dafür benötige der Facility Manager weit reichende Kenntnisse von kaufmännischen und rechtlichen Aspekten über Wissen zum Einsatz von IT-Systemen im Gebäude und Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik bis hin zum Qualitätsmanagement. Der Facility Manager ist ein Alleskönner. Als Spezialist für Gebäudeautomation und Technisches Facility Management habe sich Hermos gerne bereit erklärt, die Fachwirtausbildung zu unterstützen.

20 Frauen und Männer aus Oberfranken wurden von 15 hochkarätigen Dozenten aus ganz Deutschland nach modernen pädagogischen Gesichtspunkten zu Fachwirten ausgebildet. Zum Abschluss des ersten Jahrgangs, der von September 2009 bis Juli 2010 ausgebildet wurde, gratulierte Regierungspräsident Wilhelm Wenning. Gleichzeitig beglückwünschte er die Handwerkskammer für Oberfranken und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft BF/M an der Universität Bayreuth, die ein Lehrgangskonzept unter Federführung von Werner Wittauer erarbeitet haben, das vor kurzem den dritten Platz beim Facilitiy-Management-Innovationspreis der Hamburger Fern-Hochschule erhielt.

Die renommierte Hochschule habe bei der Bewertung gewürdigt: „Es ist sehr gut gelungen, schlüssiges Konzept mit sehr guten E-Learning-Komponenten zu verbinden".

 

Nicht so vornehm

Die Bezeichnung Blended Learning als Mix aus E-Learning und Präsenzunterricht veranlasste den Regierungspräsidenten zu einem Zwischenruf: „Ich weiß nicht, wieso muss alles in englischen Begriffen geschrieben werden. Es gibt deutsche Ausdrücke, die das Gleiche sagen. Wahrscheinlich sind sie nicht so vornehm.“ Die gute Nachfrage nach dem erstmals angebotenen Fortbildungskurs unterstreiche, dass auf dem Markt Bedarf bestehe. Das zeigten auch die Kursinhalte von Wartung technischer Anlagen über Organisation bis Führung eines Projektmanagements.
Horst Eggers sagte, dass heute als wesentliche Zukunftsperspektive bei der Fortbildung sehr gut organisierte, neue und intelligente Bildungskonzepte gefragt seien. Beim Gebäudemanagement handele es sich um einen extrem komplexen, fachübergreifenden Themenbereich, der sich technisch und kaufmännisch rasant verändere und der außerdem sehr viel Geld kostet.
In Deutschland gebe es drei Millionen sogenannte Nicht-Wohngebäude, von Schulen über Bürogebäude, Krankenhäuser oder Gewerbehallen. Die Bewirtschaftung derartiger Gebäude übersteigt die Anforderungen an Hausmeister.



Hintergrund

Der zehnmonatige Lehrgang Facility Management schließt mit dem Handwerkskammer-Zertifikat „Fachwirt Gebäudemanagement – Facility Management“ ab. Er umfasst rund 400 Weiterbildungsstunden. Das Interesse an dem Lehrgang ist laut Kammer-Geschäftsführer Horst Eggers riesengroß. Das Konzept stehe kurz davor, bundesweit auf andere Handwerkskammern übertragen zu werden. Auch Hochschulen haben ihr Interesse bekundet. Im September startet bei der Handwerkskammer ein neuer Lehrgang.

 

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Einigkeit der Projektpartner über den Erfolg des entwickelten und erprobten Kursmodells.
V.l.n.r. Werner Wittauer VDI (Betriebswirtschaftliches Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V., Kursleitung), Prof. Dr. Torsten Eymann (Präsident des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V.), Horst Eggers (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken), Wilhelm Wenning (Regierungspräsident der Regierung für Oberfranken), Jürgen Bär (Vorstand der HERMOS AG)

 

 

Bericht: dj | Nordbayerischer Kurier


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HERMOS und die Handwerkskammer für Oberfranken bilden auch in Zukunft Fachwirte für Facility Management aus

Nach Abschluss des ersten Weiterbildungslehrgangs „Fachwirt/in für Gebäudemanagement/Facility Management“ zogen Vertreter der Handwerkskammer für Oberfranken (HWK), des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. an der Universität Bayreuth (BF/M), der Regierung von Oberfranken sowie der HERMOS AG als Organisatoren der Fachwirtausbildung im Rahmen einer Pressekonferenz am 9. Juli 2010 in den Räumen der HERMOS AG in Mistelgau ein überaus positives Resümee. Jürgen Bär, Technischer Vorstand der HERMOS AG freute sich daher, dass die Fachwirtausbildung zukünftig auch an anderen Handwerkskammern in der Bundesrepublik angeboten werden soll. HERMOS begleitete den Kurs als Unternehmenspartner und stellte für die Ausbildung eine Demoversion seiner Gebäudeleittechniksoftware FIS# sowie sein Bürogebäude als Demoobjekt zur Verfügung.


Komplexe Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser oder große Industrieliegenschaften können nur durch gezielt geschultes Personal gemanagt werden. Eine exzellente Ausbildung genau hierfür bietet der Gebäudemanagement / Facility Management-Lehrgang der Handwerkskammer für Oberfranken. Im Juni diesen Jahres konnten nun die 21 Teilnehmer des ersten Lehrgangs mit dem Handwerkskammer-Zertifikat „Fachwirt Gebäudemanagement/Facility Management (HWK)“ abschließen. Aus diesem Grund trafen sich Regierungspräsident Wilhelm Wenning, HWK-Hauptgeschäftsführer Horst Eggers, Prof. Dr. Torsten Eymann und Werner Wittauer vom BF/M, der Technische Vorstand der HERMOS AG Jürgen Bär sowie die drei Lehrgangsbesten des Kurses am 9. Juli 2010 in den Räumen der HERMOS AG in Mistelgau, um im Rahmen einer Pressekonferenz ein positives Resümee zu ziehen.

„Facility Management ist ein sehr weitläufiges Gebiet und stellt keinesfalls nur die englische Übersetzung von Hausmeistertätigkeiten dar“, stellte Jürgen Bär zu Beginn seiner Rede fest. „Unternehmen haben ein Interesse daran, alle ihre Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten.“ Dies beträfe in erster Linie natürlich deren Kernprozesse. Aber auch alle Sekundärprozesse, wie das Bewirtschaften ihrer Gebäude und Liegenschaften, müssen so effizient wie möglich geführt werden. Dafür benötige der Facility Manager weitreichende Kenntnisse von kaufmännischen und rechtlichen Aspekten über Wissen zum Einsatz von IT-Systemen im Gebäude, Kenntnisse in den Bereichen Heizungs,- Klima-, Lüftungs- und Elektrotechnik bis hin zur Thematik des Qualitätsmanagements. „Der Facility Manager ist also ein Allrounder, der über Wissen in vielen Bereichen verfügen muss“ so Bär weiter. Die Facility Management Fachwirtausbildung vermittle diese große Spanne an übergreifenden und zusammenhängenden Kenntnissen und bereite ihre Kursteilnehmer optimal auf die Anforderungen des Marktes und ihre Tätigkeit als Facility Manager vor.

„Als Spezialisten für Gebäudeautomation und Technisches Facility Management haben wir uns daher gerne dazu bereit erklärt, die Facility Management Fachwirtausbildung zu unterstützen und mit unseren Fähigkeiten zu begleiten“ erläutert Bär. Konkret sei dies durch die Bereitstellung einer Demoversion der HERMOS-eigenen Gebäudeleittechnik-Software FIS# geschehen. Mit dieser Software, die bei zahlreichen namhaften Unternehmen wie beispielsweise der Deutschen Bahn AG im Einsatz ist, konnten die Lehrgangsteilnehmer das IT-gestützte Betreiben eines Gebäudes sehr realitätsnah üben. Darüber hinaus stellte HERMOS sein Bürogebäude in Mistelgau als Demoobjekt zur Verfügung. Dieses Gebäude verfügt über eine hochwertige technische Ausstattung, eine herstellerneutrale Automatisierungslösung sowie die Softwareplattform FIS# für das technische Gebäudemanagement und fördert somit die praktische Veranschaulichung der Kursinhalte.

Zum Schluss verdeutlichte Bär nochmals, dass sich HERMOS sehr gerne an diesem Ausbildungslehrgang beteiligt hat und dies auch in Zukunft gerne weiterhin tun wird. „Der Markt ist aufnahmebereit für Facility Manager. Die Technik erlaubt innovative Lösungen und kann somit dazu beitragen, Standortvorteile für Unternehmen zu schaffen“ zeigte sich Bär überzeugt. Dieser Umstand verdeutliche sich auch dadurch, dass weitere Handwerkskammern in der Bundesrepublik die Fachwirtausbildung anbieten wollen. Zusammenfassend brachte Bär das Credo aus: „Lehre und Praxis transferieren gemeinsam Know-how in die Facility Management Branche“.

Alle Informationen gibt es bei:

Ansprechpartner:


Frank Speringer
Gartenstraße 19
95490 Mistelgau

Tel.: +49 (0) 92 79 / 991 - 452
Fax: +49 (0) 92 79 / 991 - 100
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Mehr Informationen zum FM-Kurs unter: http://www.fm-hwk.de


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